Scharzfeld.Info

Aus dem Ortsrat

 

Eine Machbarkeitsstudie der Firma PZWO für das Waldschwimmbad Scharzfeld ist in der derzeitigen finanziellen Situation für die Stadt Herzberg nicht umsetzbar, zumal der Betrieb von Schwimmbädern zu den freiwilligen Aufgaben gehört. Der Ortsrat von Scharzfeld möchte das Waldschwimmbad Scharzfeld erhalten. Das kann nur gelingen, wenn die Kosten für den Umbau und vor allem die laufenden Kosten signifikant gesenkt werden.

 

Die derzeitige Corona-Pandemie hat uns eine Situation vor Augen gestellt, die so vor einem Jahr

noch nicht vorstellbar war. Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden dadurch zu einer zentralen Aufgabe für die zukünftige Entwicklung. Der Urlaub in Deutschland ist wieder in, auch die Zahl der Camper steigt. Unser Campingplatz braucht ein Schwimmbad, wenn der Erhalt des Campingplatzes langfristig sichergestellt werden soll. Weiterhin sind Schwimmbäder vor Ort ein Garant für die Schwimmausbildung  und werden von der DLRG gefordert. Der Harz mit seiner zentralen Lage in Deutschland konnte in der laufenden Saison Rekordbesucherzahlen vermelden.

 

Viele gute Gründe die für einen Erhalt für das Waldschwimmbad Scharzfeld sprechen.

 

Der Termin der Besichtigung das Parkbades Weende hat mir gezeigt, welche Möglichkeiten machbar sind. Die Ausführungen der Firma Ekoplant GmbH haben mich auch in Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz überzeugt. Wie bereits gesagt, eine Umsetzung zum Erhalt des Schwimmbades ist nur durch eine spürbare Senkung der Kosten insbesondere der laufenden Betriebskosten möglich.

Dazu ist aus Sicht des Ortsrates eine weitere Machbarkeitsstudie erforderlich.

 

Hierfür sind in den laufenden Doppelhaushalt 200.000 Euro eingestellt. Aus Sicht des Ortsrates dienen diese Mittel dem Erhalt des Schwimmbades in Scharzfeld. Vor der Vergabe wünscht der Ortsrat ein Treffen mit der Verwaltung, Vertretern der Fraktionen des Stadtrats von Herzberg und der Firma EKO Plant GmbH, die mit der Durchführung der Machbarkeitsstudie beauftragt werden sollte. Bei diesem Treffen soll über die Vorgabe für die Machbarkeitsstudie gesprochen werden.

 

Aus Gründen der Nachhaltigkeit soll die bisherige Breite des Schwimmbades erhalten bleiben. Die Länge sollte auf 28-30 Meter verkürzt werden. Die Beckentiefe soll auf höchstens 1,35 Meter reduziert werden. Die 1,35 Meter sollen auf der halben Breite des Beckens über die gesamte Länge als Schwimmbereich dienen. Die andere Hälfte soll in der Tiefe flacher werden. Auf dieser Seite sollte am Rand eine Strandfläche erstellt werden.

 

Es soll ein Naturbad mit biologischer Reinigung geplant werden.

Alternativ kann eine Sprunggrube eingeplant werden.

Vorschlag.

 

Der Ortsrat Scharzfeld beschließt, die Firma EKO Plant GmbH mit der Erstellung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie zu beauftragen.

 

 

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